Ruhe und Gelassenheit

Überall finden wir Bücher zum Thema Achtsamkeit, Ratgeber wie man wieder mehr zu sich kommt, dem Stress entkommt. In der jetzigen Situation aber auch schon lang vorher hat das Thema viel Anklang gefunden. Für mich ist das ziemlich klar warum… wir funktionieren nämlich an sich sehr gut, aber unser Körper verlangt immer wieder ein Kontrastprogramm zum unermüdlichen Arbeiten. Interessant finde ich zu beobachten, wie schnell unser eigener Stress und die Unruhe Spuren hinterlässt. Zunächst mal sind wir viel unaufmerksamer, machen schneller Dinge, die wir normal wohl eher nicht tun würden. In einem Überreizten Zustand betrachten wir auch alles auf den ersten Blick eher negativ und verschlimmern unseren Zustand dadurch noch weiter. Wir neigen dann auch eher zu Sätzen, die alles andere als nett und überlegt sind. Wer sehr starke Empfänger für gestresste Menschen besitzen sind ganz klar die Kinder. Die Reaktionen darauf sind in einer großen Bandbreite zu beobachten. Von Irritation, Zurückgezogenheit bis hin zur Gegenreaktion ist alles denkbar. Jedes Kind geht damit natürlich anders um. Aber was wir uns doch fragen müssen… muss das denn sein? Müssen wir gestresst sein in Anwesenheit der Kinder?

Nun ja.. zwar habe ich selber keine Kinder, aber arbeite seit vielen Jahren mit sehr vielen… und habe, wie soll ich es sagen, auch schon sehr viel erlebt. Aber unabhängig davon woher dieser innere Stress von mir kam, im Nachhinein betrachtet waren die Kinder wohl die letzten, die es verdient hätten diesen zu spüren.
Meine Haltung ist ganz klar, ich finde Kinder leben mit uns in der Realität und das bedeutet auch, dass Stresssituationen und Angespanntheiten auch dazugehören. An sich sind das ja auch klare Lehrmomente. Dennoch finde ich, dass wir als Erwachsene Vorbildfunktion haben und uns dessen auch bewusst sein sollten. Dazu gehört für mich, dass man sich für sein Fehlverhalten auch entschuldigt, sein Verhalten ständig reflektiert, sich Feedback von anderen einholt und bereit ist an sich zu arbeiten.
Wenn man so darüber nachdenkt, dann ist es doch auch wesentlich schöner mit Ruhe und Gelassenheit an Dinge heranzugehen. Schließlich kann man so die Situation viel besser in sich aufnehmen und nachhaltig genießen.

Ein großer Schluck Gelassenheit am Morgen, ein Happen Ruhe am Mittag und ein Entspannter Bissen von Ausgeglichenheit zu Abend.

Bleiben wir doch einfach mal mit den Kindern stehen und betrachten die wunderbare Natur. Machen wir doch einfach mal die Augen zu und sammeln viel Kraft und Energie für alles was der Tag so mit sich bringt.

Dazu fällt mir gerade noch ein klassisches Kinderbuch ein, das zum Philosophieren einläd:

Frederik von Leo Lionni

(Unaufgeforderte, unbezahlte Werbung, selbst abgezeichnetes Bild mit Vorlage des Buches)

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